Energieberatung Ing.-Büro Badura
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Energieberatung

Vor-Ort-Beratung, staatliche Förderung bis 1.600 €

durch das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BAFA)

Drei Viertel ihres Energieverbrauchs wenden Haushalte für Heizzwecke auf. Viel Energie ließe sich sparen, wenn die Gebäude besser wärmegedämmt und mit effizienten Heizsystemen ausgestattet wären (s.o.). Hier setzt das Förderprogramm "Vor-Ort-Beratung" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie an:
Besitzer von Wohngebäuden können sich von uns, den registrierten BAFA-Experten für Energieberatung, beraten lassen, welche energetischen Modernisierungsmaßnahmen sinnvoll und wirtschaftlich sind.

Die ENERGIEBERATUNG durch uns zeigt Ihnen ...

  • wie Sie Ihr Gebäude wirtschaftlich sanieren und künftig Betriebskosten sparen
  • wie Sie den Wert Ihres Hauses erhöhen und leichter Mieter oder Käufer finden
  • wie Sie gemäß den Förderbedingungen der KfW-Bank sanieren

Wichtig: Vor-Ort-Beratung vor Sanierung

Die Energieberatung (Vor-Ort-Beratung) benötigen Sie, bevor Sie Ihre Sanierung planen. Denn nur so können Sie alle Chancen zur Energieeinsparung und finanziellen Förderung nutzen. Sie nehmen die Beratung nur einmal in Anspruch und profitieren davon für die Lebenszeit Ihres Hauses.

Rufen Sie uns an. Sie erreichen uns unter Telefon 02 08 / 4 68 66 33.

Was wird gefördert?

Wir kommen zu Ihnen nach Hause und erstellen für Sie ein maßgeschneidertes
energetisches Sanierungskonzept – den sogenannten Energieberatungsbericht, in dem Ihre persönliche Situation Berücksichtigung findet. Denn jedes Gebäude bietet andere Möglichkeiten der energetischen Sanierung.

Zwei Beratungsvarianten können gefördert werden:

1. Sie wollen Ihr Wohngebäude umfassend in einem Schritt energetisch sanieren. Wir zeigen Ihnen konkrete Maßnahmen auf, wie Sie Ihr altes Haus zu einem modernen KfW-Effizienzhaus machen können. Das bedeutet energetisch oft Neubaustandard oder ein noch besseres Energieeffizienzniveau.

2. Sie wollen bei der energetischen Sanierung schrittweise vorgehen, d.h. Sie beabsichtigen zunächst nur eine Teilsanierung des Gebäudes durch eine Einzelmaßnahme. Weitere Sanierungsmaßnahmen in der Zukunft schließen Sie jedoch nicht aus.

Dann erstellen wir Ihnen einen Sanierungsfahrplan, der aufzeigt,

welche Maßnahme am Anfang der Sanierung stehen soll und welche weiteren Schritte in welcher Reihenfolge sinnvoll sind.

Insgesamt sollen die vorgeschlagenen Maßnahmen zu einer umfassenden energetischen Sanierung des Gebäudes führen.

Mit den Ergebnissen der ''Vor-Ort-Beratung'' können wir Sie bei der Beantragung einer Förderung unterstützen:

- durch das KfW-Förderprogramm ''Energieeffizient Sanieren –
Kredit- oder Zuschussvariante'', Nr. 151, 152 und Nr. 430

- aus dem Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien im
Wärmemarkt (MAP) des BAFA

Außerdem können die Beratungsergebnisse für eine anschließende energetische Fachplanung und Baubegleitung genutzt werden, die beide mit dem KfW-Programm ''Energieeffizient Sanieren – Baubegleitung'' (Nr. 431) gefördert werden können

Wie hoch ist die Förderung?

Damit sich für Sie die Kosten der persönlichen Beratung in Grenzen halten, unterstützt Sie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziell dabei. Das BMWi übernimmt bis zu 60% der Beratungskosten in Form eines Zuschusses.

Den Zuschuss müssen Sie nicht selbst beantragen. Das machen wir als Energieberater für Sie. Wir sind dazu verpflichtet, den Zuschuss an Sie mit einer entsprechend vergünstigten Beratung weiterzugeben.

Das BMWi zahlt bis zu 60% der förderfähigen Beratungskosten, höchstens 800 Euro für Ein- oder Zweifamilienhäuser und 1.100 Euro für Wohngebäude mit drei und mehr Wohneinheiten.

Für Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es zusätzlich einen einmaligen Zuschuss von bis zu 500 Euro, wenn der Energieberatungsbericht in Wohnungseigentümerversammlungen oder Beiratssitzungen erläutert wird.

Wie läuft die Energiesparberatung ab?

Phase 1: Erhebung des Ist-Zustandes
Wir kommen zu Ihnen nach Hause und nehmen die entsprechenden Daten auf, auf deren Grundlage eine Energiebilanz Ihres Gebäudes erstellt wird. Wir stellen den energietechnischen Ist-Zustand des Gebäudes und der Heizungsanlage fest. Dazu müssen Sie uns, soweit vorhanden, die kompletten Baugenehmigungsunterlagen sowie alle Ausführungszeichnungen zur Verfügung stellen.

Wir übernehmen für Sie den Antrag auf einen Zuschuss zur ''Vor-Ort-Beratung'' und die Abwicklung und reichen den Förderantrag vor Beginn der Beratung online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein.

Phase 2: Energieberatungsbericht
Nach der Analyse des Ist-Zustandes fertigen wir einen schriftlichen Energieberatungsbericht an, der den Vorgaben der Förderrichtlinie entspricht.

Der Energieberatungsbericht enthält in allgemeinverständlicher und übersichtlicher Form die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung sowie konkrete Vorschläge, wie Sie Ihr Gebäude energetisch sanieren können.

Phase 3: Abschlussgespräch
In einem Abschlussgespräch besprichen wir den Inhalt des Energieberatungsberichts mit Ihnen. Nutzen Sie die Gelegenheit, uns Fragen zu stellen! Am besten können Sie sich auf das Gespräch vorbereiten, wenn wir Ihnen den Bericht bereits vorher überlassen.

Eine Energieberatung (Vor-Ort-Beratung) ist für Sie unverzichtbar, wenn Sie intelligent und vorausschauend sanieren möchten !

Vom Altbau zum behaglichen Energiesparhaus

Das größte Potential zur Einsparung von Heizenergie liegt nicht im Neubau, sondern in der Sanierung des vorhandenen Gebäudebestandes. In Deutschland liegt der durchschnittliche Heizenergiebedarf aller Gebäude bei etwas mehr als 200 kWh/(m2a).

Das vorliegende Beispiel handelt von zwei Mehrfamilienhäusern mit je 6 Wohneinheiten aus den sechziger Jahren. Die Beheizung erfolgte noch mit Kohleeinzelöfen und die Fenster bestanden aus Holzrahmen mit Einscheibenverglasung. Aufgrund des Sanierungsrückstaus konnten die Häuser bereits seit Jahren nicht mehr komplett vermietet werden und verfielen zusehends. Der Heizenergiebedarf der beiden Wohngebäude lag zu diesem Zeitpunkt bei 362 kWh/(m2a). Höchste Zeit für eine Vor-Ort-Beratung durch unser Büro.

Nach Durchführung der Beratung standen mehre Möglichkeiten zur Wahl. Die Eigentümer entschieden sich zu einer Komlettsanierung - unter zur Hilfenahme eines KfW-Darlehens.

Energiesparen ... z.B. im Vennepoth Oberhausen

Folgende Maßnahmen sollten durchgeführt werden:

Einbau wärmeschutzverglaster Fenster, Dämmung der Außenwände, des Daches und der Kellerdecke, Einbau einer Luft/Wasser-Wärmepumpe mit kleinem Brennwertkessel. Zusätzlich sollten im den Dächern neuer Wohnraum geschaffen und Elektro- und Sanitärinstallationen erneuert werden.

Aufgrund der energetischen Sanierung der Häuser konnte der Heizenergiebedarf auf 25 kWh/(m2a) gesenkt werden. Bereits in der Schlussphase der Modernisierung wurden die ersten neuen Mietverträge abgeschlossen, kurze Zeit später waren die Häuser wieder voll vermietet.

Wie das obige Beispiel zeigt, werden neue energetische Baustandards immer wichtiger. Durch die energetische Sanierung von Altbauten können je nach Art und Umfang der Maßnahmen bis zu 90 % der heute verbrauchten Energie eingespart werden. Daneben steigen der Wohnkomfort und der Wert der Immobilie deutlich an.

Bei Beratungsdedarf oder einem konkreten Sanierungswunsch rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.